Am 8. und 9. Juli dieses Jahres fand in Klagenfurt am Wörthersee die AIRoV 2025 (Austrian Symposion on AI, Robotics and Vision) statt. In einem Workshop zum Thema „Digital Transformation of Animal Science Research“ (Link zur Agenda) wurden dabei neue Technologien und Methoden zur Digitalisierung in der Nutz- und Wildtierforschung vorgestellt. Kernthema dieses Workshops waren neue Sensoren und Bildverarbeitungstechniken zum besseren Verständnis von Tierverhalten und als Unterstützung bei der Tierforschung.
Wir durften dabei die ViehFinder IoT-Lösung zur Überwachung von Almvieh vorstellen und ein Poster zu den Ergebnissen eines Kooperationsprojekt mit der TU Wien präsentieren. Dabei ging es um die Entwicklung eines Systems zur Überwachung, Modellierung und Optimierung des Energiebedarfs von LoRaWAN Systemen. Diese LoRaWAN Agro Testbench agiert als Digitaler Zwilling für mögliche Varianten des ViehFinder-Systems und liefert wichtige Daten zum besseren Verständnis zu Funktion und Performance des Gesamtsystems. Damit können alle Komponenten vom Halsgurtsensor am Tier bis zur Mobilgerät in der Hand des Landwirts bezüglich Energieverbrauch und verlässlicher Datenkommunikation modelliert und verbessert werden. Diese Erkenntnisse sind sehr wertvoll und werden sicher Einzug in zukünftige Entwicklungen und Produkterweiterungen finden.
Poster „LoRaWan Agro Testbench“ – PDF 7 MB
Speziellen Dank hier an Prof. Ivona Brandic, Jakob Fahringer und Daniel Hofstätter von der TU Wien – Research Unit Computational Sustainability, für die professionelle Durchführung des Projekts und für die sehr lehrreichen Erkenntnisse. Danke auch der SFG für die finanzielle Unterstützung dieses Projekts, welche uns im Rahmen des Ideen!Reich-Programms zur Verfügung gestellt wurde.


Ein großer Dank an Prof. Peter Roth und seine Mitstreiter von der Vetmeduni für die Organisation des spannenden Symposiums und die Möglichkeit hier unsere Aktivitäten zu präsentieren zu dürfen.

